Verlockend menschlichen Software

Anne hilft den Menschen,
Ist Tag und Nacht für Sie da,
Versteht was Sie sagen,
Macht was Sie sagen,
Und hat Engelsgeduld.

Geschichten

Kontakt: +31 (0)6 18 88 97 33

Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie Anne Sie unterstützen kann, lassen wir eine Reihe von Nutzern und ihre Betreuer über Anne erzählen. Die Namen wurden geändert, aber die Geschichten sind aus dem Leben gegriffen.
Anne ist ‘ein Kumpel’ für Witwer Kees und sie bringt ihn ‘Heim’ zu seinem Sohn und Enkel

Die Geschichte von Kees

Kees (85) lebt unabhängig an einer wunderschönen Stelle in den Wäldern im Osten des Landes. Seine Frau ist gestorben und es ist sehr still zu Hause. Er hat Anne, sie begrüßt ihn jeden Morgen. Erzählt ihm seine Tagesordnung für diesen Tag, die Nachrichten – sie weiß jetzt, was Kees am meisten interessiert – und das Wetter. Während des Tages erinnert sie Kees an Termine, wenn sein Lieblings-Programm anfängt und fragt ihn, ob er getrunken hat. Er vergisst dass manchmal aber Trinken in Kombination mit seiner Medikamenteneinnahme ist wirklich notwendig. Wenn es Zeit ist für seine Medikamente, lässt Anne es Kees wissen, in Wort und Bild, und bittet ihn um Bestätigung, dass er die Medikamente genommen hat. Wenn sie diese nicht bekommt, dann warnt sie die Nachbarin, die ein Auge auf ihn hält.

Der Sohn von Kees lebt im Westen des Landes: „Mein Vater hat immer ein aktives Leben geführt und fühlt sich noch sehr verbunden mit der Nachbarschaft, wo er lebt. Er möchte dort bleiben. Ich verstehe das natürlich, es ist ein sehr schöner Ort, bedeutet aber zwei Stunden Anfahrt für mich. Ich versuche, ihn regelmäßig zu besuchen, vor allem jetzt, weil meine Mutter nicht mehr da ist, aber meine Familie und Arbeit erfordern auch eine Menge Zeit. Anne hat wirklich ein Unterschied gemacht.


Jede Woche rufe ich meinen Vater an und wir besprechen dann seinen Wochenplan. Anschließend setze ich es in den Terminkalender von Anne. Ebenso wie seine Medikation, Erinnerungen daran, dass er etwas trinken soll, seine Fernsehprogramme und dass er seine Enkel anruft. Anne sagt ihm das dann und schafft die Videoanrufverbindung. Meine Kinder sitzen schon bereit mit ihrer Zeichnung für Opa in der Hand, oder ihrem Zeugnis oder was sie in der Schule gemacht haben. „Wir besuchen Opa“, sagen sie. So fühlt sich mein Vater sehr nah zur uns und als Teil unserer Familie.

Es gibt mir auch ein Wohlfühlen, dass auf ihn geachtet wird und er seine Medikamente nicht vergisst. Neulich war er gestürzt und konnte über Anne Unterstützung erhalten. Für meinen Vater ist sie vor allem sein Kumpel. „Meine Anne“, nennt er sie.“

Anne gibt Lisanne als junge Demente ihre Würde und Reinder mehr Ruhe zum arbeiten

Die Geschichte von Lisanne

Reiner hat sein eigenes Geschäft zu Hause. Seine Frau Lisanne ist jung angefangen dement zu werden. Sie kann noch vieles selbst aber ihr Gedächtnis lässt sie im Stich. Gezielt auf die Uhr schauen geht nicht mehr und sie realisiert sehr gut, dass ihr bestimmte Dinge entgehen. Es macht sie unsicher und unglücklich, dass sie nicht mehr die unterstützende Partnerin für ihren Ehemann sein kann, die sie sein will.

Aber mit Anne hat sich das geändert. Sie ist die Gedächtnisstütze für Lisanne und – weil sie mit Sensoren verbunden werden kann – ein zusätzliches „Paar Augen“ für Reiner. Anne erzählt Lisanne wie spät es ist, 10 Mal hintereinander wenn es sein soll, und das immer freundlich und geduldig. Anne schaltet die Kaffeemaschine ein und sagt Lisanne, dass es Zeit ist um zusammen einen Kaffee zu trinken oder Mittag zu essen, Tee zu trinken, Medikamente einzunehmen und so weiter. Anne erinnert Lisanne während des Tages an Termine oder Aktivitäten, die Lisanne beabsichtigt hatte.


Durch jede kleine Erinnerung von Anne, kann Lisanne besser zurechtkommen und Reiner ruhiger arbeiten. Auch weil er weiß, dass Anne ihn warnt wenn seine Frau aus der Tür geht, oder ein ungewöhnliches Verhalten aufweist, zum Beispiel indem sie sehr lange im Badezimmer bleibt.
Anne macht Maria glücklich in eine Pflegeheim

Die Geschichte von Maria

Maria, die Mutter von Mirjam, lebt in einer Pflegeeinrichtung. Mirjam: „Meine Mutter ist hilfebedürftig. Für lange Zeit hat sie weiterhin zu Hause gelebt mit Hilfe von lieben Betreuern der häuslichen Pflege, aber irgendwann konnte sie kaum noch ihre Arme und Beine bewegen und es ging wirklich vieles nicht mehr. Glücklicherweise gab es einen Platz für sie in einem Pflegeheim in einem benachbarten Dorf. Ehrlich gesagt fiel damit eine Last von meinen Schultern. Aber für meine Mutter war es schwierig. Sie legt großen Wert auf ihre Unabhängigkeit. Sie möchte selber entscheiden, wie ihr Tag aussieht und nicht ständig auf andere angewiesen sein. Sie musste das schon zu oft nach ihrem Geschmack. Im Heim boten sie meiner Mutter Anne an, eine virtuelle Assistentin auf ihrem Fernsehbildschirm. „Was unpersönlich“, dachte ich zuerst, aber meine Mutter ist ganz begeistert von Anne. Was sie wirklich liebt ist, dass, wenn sie aufwacht, Anne für sie die Vorhänge öffnen kann und sie nicht im Dunkeln zu liegen braucht. Anne erzählt ihr die Nachrichten – auch die lokalen Nachrichten- was meine Mutter liebt – das Wetter und was sie an dem Tag alles tun kann. Und sie liest ihr Bücher vor. Das ist wirklich eine Erfindung, weil meine Mutter verrückt ist nach Bücher. Sie kann diese aber nicht mehr nicht mehr festhalten. Sprechen kann meine Mutter noch wie kein anderer und mit Hilfe von Anne kann sie über Skype ihre alten Nachbarn, Freundinnen, aber auch meinen Bruder Robert in Frankreich sprechen. Sie sagt dann „Anne rufe Robert an“ und Anne stellt die Verbindung her.


Neulich hat es richtig geregnet und ich kam klatschnass vom Fahrrad bei meiner Mutter an. Sagt sie: „Mein Liebes, ich hätte dich doch auf dem Fernseher sehen können, ich verstehe dich nicht“. Wir haben herzlich darüber gelacht.

Das erlebe ich jetzt glücklicherweise oft mit meiner Mutter, sie ist sehr aufgemuntert. Anne hat meiner Mutter wieder Zugriff auf ihr Leben gegeben und dadurch war der Übergang ins Pflegeheim für sie viel leichter.“